12:05 18 Dezember 2017
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    E.ON Ruhrgas fordert von Gasproduzenten neue Preisbildung

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    Der deutsche Gasversorgungskonzern E.ON Ruhrgas, der Erdgas unter anderem in Russland kauft, will neue Preisbildungsmechanismen mit den Lieferanten vereinbaren.

    Der deutsche Gasversorgungskonzern E.ON Ruhrgas, der Erdgas unter anderem in Russland kauft, will neue Preisbildungsmechanismen mit den Lieferanten vereinbaren.

    Das teilte Rainer Hartmann, E.ON Ruhrgas-Chef in Russland, am Freitag mit.

    Die aktuelle Lage auf dem europäischen Gasmarkt bezeichnete er als kompliziert. Deshalb verhandle die E.ON Ruhrgas AG mit Russland, aber auch mit Norwegen und den Niederlanden über neue Preise ohne dabei den Langzeitbeziehungen mit den Gasproduzenten zu schaden. 

    Die E.ON Ruhrgas AG hat den russischen Lieferanten Gazprom bereits aufgefordert, die Lieferpreise zu senken. Als Grund verwies das deutsche Unternehmen auf die Wirtschaftskrise und die dadurch verursachte sinkende Nachfrage in Europa.

    Beide Konzerne einigten sich auf Maßnahmen, um die Konkurrenzfähigkeit des russischen Gases in Europa zu stärken. Deutschland, der größte Importeur von russischem Erdgas, hatte 2009 die Einkäufe bei Gazprom um 17,5 Prozent auf 31,4 Milliarden Kubikmeter gedrosselt.

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