09:57 18 Dezember 2017
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    Russischer Oligarch drängt auf Gesetze für alternative Energien

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    Der russische Milliardär Viktor Wekselberg will eine gesetzliche Grundlage für die Verwirklichung seiner alternativen Energieprojekte haben. Mit der Bitte, den Gesetzgebungsprozess zu beschleunigen, wandte er sich am Freitag an den russischen Premier Wladimir Putin.

    Der russische Milliardär Viktor Wekselberg will eine gesetzliche Grundlage für die Verwirklichung seiner alternativen Energieprojekte haben. Mit der Bitte, den Gesetzgebungsprozess zu beschleunigen, wandte er sich am Freitag an den russischen Premier Wladimir Putin.

    Beim Treffen mit Putin hob der Oligarch und Chef der Investmentgruppe Renova hervor, dass die Solar-, Wind- und andere erneuerbare Energien für die Zukunft Russlands sehr wichtig seien. „Ich möchte Sie über den Beistand bei der Förderung und Vorbereitung dieser Gesetze bitten“, so Wekselberg.

    Renova interessiert sich bereits seit langem für neue Technologien und Ausarbeitungen im Bereich Öko-Energie. 2009 hat das Unternehmen mit dem Staatskonzern Rosnano ein Investment-Abkommen für die Produktion von Solarmodulen in Russland unterzeichnet. Der Investitionsbedarf des Projektes liegt bei 500 Millionen Euro. Die Partner haben sogar eine AG gegründet, die Solarmodule mit dünnen Filmen herstellen soll. Ein Werk dafür soll in der Wolga-Stadt Nowotscheboksarsk (russische Teilrepublik Tschuwaschien) gebaut werden. Rosnano soll am Projekt 49 Prozent der Aktienanteile und Renova die restlichen 51 Prozent halten.

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