16:16 20 Juli 2018
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    Gazprom: „Kein Abbaubedarf“ für sibirisches Gasvorkommen Kowykta bis 2018

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    Der Konzern Gazprom sieht momentan keinen Sinn, das große Gasvorkommen Kowykta im sibirischen Gebiet Irkutsk zu erschließen. Das teilte Gazprom-Chef Alexej Miller am Mittwoch in Irkutsk mit.

    Der Konzern Gazprom sieht momentan keinen Sinn, das große Gasvorkommen Kowykta im sibirischen Gebiet Irkutsk zu erschließen. Das teilte Gazprom-Chef Alexej Miller am Mittwoch in Irkutsk mit.

    „In absehbarer Zukunft besteht kein Bedarf, Kowykta abzubauen“, äußerte er. „Die absehbare Zukunft - das heißt, bis zum Jahr 2018.“

    Die Lizenz für das Vorkommen besitzt die Aktiengesellschaft RUSIA Petroleum, die vom Konzern TNK-BP kontrolliert wird. Diese Woche wurde RUSIA Petroleum für bankrott erklärt.

    Zuvor hatte die Gazprom-Leitung bereits die Meinung geäußert, dass es zweckmäßig wäre, den Abbau von Kowykta auf 2017 zu verschieben.

    Das Unternehmen RUSIA Petroleum hatte das Lizenzabkommen nicht eingehalten. Laut den Lizenzbedingungen sollten neun Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr gefördert werden - in Wirklichkeit sind es nur einige Dutzend Millionen Kubikmeter.

    Wenn dem Unternehmen die Lizenz entzogen wird, kommt das Vorkommen mit den bestätigten Vorräten von mehr als zwei Billionen Kubikmeter in den Fonds für unverteilte Bodenschätze.

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