15:19 08 Dezember 2016
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    Russland und China ermöglichen gegenseitige Verrechnungen in ihren Nationalwährungen

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    Russland und China haben am Dienstag Beschränkungen für gegenseitige Verrechnungen in ihren Nationalwährungen Rubel und Yuan aufgehoben.

    Russland und China haben am Dienstag Beschränkungen für gegenseitige Verrechnungen in ihren Nationalwährungen Rubel und Yuan aufgehoben.

    Ein entsprechendes Zusatzprotokoll zum Handelsabkommen von 1992 wurde während des Treffens der Regierungschefs beider Länder, Wladimir Putin und Wen Jiabao, am Dienstag in St. Petersburg unterzeichnet.

    Laut dem Handelsabkommen von 1992 waren die Verrechnungen zwischen Russland und China nur in frei konvertierbarer Währung möglich. Jetzt sind Transaktionen auch in Rubel und Yuan uneingeschränkt genehmigt.

    Russische und chinesische Banken dürfen seit 2002 in Grenzgebieten zwischen beiden Ländern Kontos in Rubel und Yuan eröffnen. Ein Jahr später unterzeichneten die Nationalbanken beider Länder ein Abkommen über den Handel in ihren Nationalwährungen.

    Laut Viktor Melnikow, Vizechef der russischen Zentralbank, hat sich der Grenzhandel in Yuan und Rubel von 2003 bis 2010 verzehnfacht, obwohl die absoluten Handelsvolumen nicht so groß sind. Der Nutzung von Nationalwährungen im Grenzhandel stehen Experten zufolge technische Schwierigkeiten im Wege, wie zum Beispiel bei der Rückzahlung der Mehrwertsteuer.

    Der gesamte russisch-chinesische Handel lag im vergangenen Jahr bei 38,3 Milliarden US-Dollar.

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