15:35 16 August 2017
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    Gazprom zieht es näher zu Lagerstätten in Asien - Expansion nicht immer erfolgreich

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    Das Energieunternehmen Gazprom Zarubeshneftegas, eine 100-prozentige Tochterfirma des russischen Gaskonzerns Gazprom, eröffnet eine ständige Asien-Filiale im indischen Neu-Delhi.

    Das Energieunternehmen Gazprom Zarubeshneftegas, eine 100-prozentige Tochterfirma des russischen Gaskonzerns Gazprom, eröffnet eine ständige Asien-Filiale im indischen Neu-Delhi.

    Dies teilte Alexander Nikiforow, Chef der Gazprom-Niederlassung in Indien, am Montag bei einem Treffen der Investoren des Programms zur Erschließung neuer indischer Gasreviere mit.

    „Wir planen in Neu-Delhi die Eröffnung eines Asien-Büros, von dem aus die Arbeit in Indien, Sri-Lanka, Bangladesh und anderen asiatischen Ländern vollständig koordiniert werden soll“, sagte Nikiforow.

    Gemäß seinen Worten steigt Gazprom Zarubeshneftegas jetzt aus dem Production-Sharing-Abkommen (PSA) für die indische Lagerstätte Nr. 26 aus. „Das PSA ist in vollem Umfang erfüllt“, erklärte Nikiforow. Die Gazprom-Tochter hat ihm zufolge seit 2000 auf diesem Gasfeld drei Explorationsbohrungen mit einer Gesamtbohrtiefe von mehr als 10 000 Metern durchgeführt, jedoch keine industriell nutzbaren Gasreserven entdeckt. Nun will Gazprom Zarubeshneftegas die Lizenz an die indische Regierung zurückgeben.

    Gazprom Zarubezhneftegaz ist Betreiber von Auslandsprojekten des russischen Gaskonzerns Gazprom. Seit 2000 hat das Energieunternehmen mehr als 400 Millionen US-Dollar in die Lagerstätte Nr. 26 investiert. Wie Nikiforow mitteilte, sind 300 Millionen davon auf den Konzern Gazprom entfallen.

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