07:16 22 Juli 2018
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    Regierungsabkommen über russisch-mongolischen Uranabbau ratifiziert

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    Der Föderationsrat (Oberhaus des russischen Parlaments) hat am Freitag ein Regierungsabkommen über die Gründung eines russisch-mongolischen Gemeinschaftsunternehmens zum Uranabbau ratifiziert.

    Der Föderationsrat (Oberhaus des russischen Parlaments) hat am Freitag ein Regierungsabkommen über die Gründung eines russisch-mongolischen Gemeinschaftsunternehmens zum Uranabbau ratifiziert.

    Russland ist das erste Land, mit dem die Mongolei ein Abkommen über die Bildung eines Gemeinschaftsunternehmens zum Uranabbau schließt. Das Joint Venture verfügt über Uran-Vorräte von insgesamt 50 000 Tonnen, 22 000 Tonnen davon entfallen auf die Lagerstätte Dornod in der Mongolei.

    Das Abkommen wurde am 25. August 2009 in Ulan-Bator vom Generaldirektor der russischen Staatskorporation Rosatom, Sergej Kirijenko, und dem Verwaltungschef für Atomenergie der Mongolei, Sodnomyn Enchbat, unterzeichnet.

    Die Gründer des Unternehmens sind die russische Aktiengesellschaft Atomredmetsoloto (ARMS) und die mongolische Monatom GmbH mit je 50 Prozent Anteil.

    Die Uranlagerstätte Dornod wurde in den 1970er Jahren von sowjetischen Geologen erkundet. Von 1988 bis 1995 wurde das Vorkommen aktiv abgebaut, wobei das Erz in der 200 Kilometer weit von der Lagerstätte entfernten Hüttenfabrik Priargungskoje (im russischen Gebiet Tschita) verarbeitet wurde.

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