17:50 21 Juli 2018
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    Export-Ölpipeline "Freundschaft" nach Brand wiederhergestellt

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    Weißrussland hat die Folgen eines Brandes an der Export-Ölpipeline "Freundschaft" beseitigt und die Reparatur des beschädigten Abschnitts abgeschlossen.

    Weißrussland hat die Folgen eines Brandes an der Export-Ölpipeline "Freundschaft" beseitigt und die Reparatur des beschädigten Abschnitts abgeschlossen.

    Wie der Sprecher des russischen Pipelinebetreibers Transneft, Igor Djomin, am Freitag in Moskau mitteilte, wird Russland die Ölausfuhren in Kürze in vollem Umfang wiederaufnehmen. Öl werde bereits gepumpt, sagte er.

    Am 22. Dezember war es an einem Abschnitt der "Freundschaft"-Pipeline im Raum der weißrussischen Stadt Brest zu einem Brand gekommen. Einige Stunden später wurden die Flammen gelöscht. Nach Angaben von Transneft musste einer der drei Stränge zeitweilig stillgelegt werden. Betroffen seien Deutschland und Polen gewesen. Weißrussland versichere, dass die ausgefallenen rund 50 000 Tonnen Öl bis Ende Dezember nachgepumpt würden, hieß es.

    Die Leitung "Freundschaft" mit einer Länge von rund 6 000 Kilometern ist das weltgrößte Pipelinesystem. Der nördliche Abschnitt führt über Weißrussland nach Polen und Deutschland und der südliche über die Ukraine nach Tschechien, in die Slowakei und nach Ungarn. Über die "Freundschaft"-Leitung wird fast die Hälfte des russischen Exportöls ins Ausland gepumpt. In den letzten Jahren fließen über die Pipeline im Durchschnitt jeweils 70 Millionen bis 80 Millionen Tonnen Öl in westliche Richtung.

    2009 hatten die Verbraucher 79,6 Millionen Tonnen Öl über die "Freundschaft"-Pipeline bezogen. 2010 will Russland etwa die gleiche Menge ans Ausland pumpen.

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