17:02 20 November 2018
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    Usbekistan nimmt Gaslieferungen durch Gaspipeline Zentralasien-China auf

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    Die Erdgaslieferungen aus Usbekistan nach China durch den in Betrieb genommenen Strang des usbekischen Abschnitts der Gaspipeline Zentralasien-China werden in nächster Zukunft beginnen.


    Die Erdgaslieferungen aus Usbekistan nach China durch den in Betrieb genommenen Strang des usbekischen Abschnitts der Gaspipeline Zentralasien-China werden in nächster Zukunft beginnen.

    Das geht aus einer Mitteilung der Agentur KirTAG hervor.

    Die Gaspipeline Zentralasien-China, mit deren Bau im Juli 2008 begonnen worden war, wurde im Dezember 2009 ihrer Bestimmung übergeben. Die Gesamtlänge der Gasleitung beträgt etwa 7000 Kilometer. Die Durchlassfähigkeit liegt bei 40 Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr.

    In China wurde die Gaspipeline bis zur Stadt Guangzhou verlegt, von wo Gas auf die bestehenden Gasstränge verteilt wird.

    Das usbekisch-chinesische Joint Venture, das vom nationalen Holdingunternehmen Usbekneftegaz und der chinesischen nationalen Erdöl- und Erdgaskorporation CNPC gegründet worden war, ist der Betreiber des Projekts am usbekischen Abschnitt in einem Wert von etwa drei Milliarden US-Dollar.

    Im Juni 2010 hatten Usbekneftegaz und CNPC ein Rahmenabkommen über den Kauf von bis zu zehn Milliarden Kubikmetern Gas im Jahr geschlossen.

    Ein noch größerer Abnehmer ist Gazprom. Allein 2010 kaufte die russische Gasholding etwa 15,5 Milliarden Kubikmeter usbekisches Gas.

    Bei der Gewinnung von Erdgas nimmt Usbekistan unter den GUS-Ländern den zweiten Platz ein und gehört zu den zehn größten Gas gewinnenden Ländern der Welt. Jedes Jahr werden in der Republik etwa 70 Milliarden Kubikmeter Erdgas gewonnen. Ein Teil davon wird exportiert.

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