07:35 23 Oktober 2018
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    Nord Stream wird andere Leitungen nicht beeinträchtigen - Gazprom-Chef Miller

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    Gaspipeline Nord Stream (151)
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    Die Inbetriebnahme der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream wird andere Gasleitungen nicht beeinträchtigen.

    Die Inbetriebnahme der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream wird andere Gasleitungen nicht beeinträchtigen.

    "Der Transit von russischem Gas via Ukraine und Weißrussland wird sich nach dem Start von Nord Stream nicht verringern", versicherte der Vorstandschef des russischen Gaskonzerns Gazprom, Alexej Miller, am Mittwoch in Rom. "Gas über Nord Stream wird auf der Basis neuer langfristiger Verträge geliefert." Die Pipeline dürfte bereits im Mai dieses Jahres fertig gestellt werden. Gleich darauf werde auch erstes Gas nach Europa fließen.

    Die Ostsee-Pipeline soll von der russischen Portowaja-Bucht nahe Wyborg an der Grenze zu Finnland bis nach Greifswald an der deutschen Ostseeküste gebaut werden und durch die Wirtschaftsgewässer von Finnland, Schweden und Dänemark führen. Der erste 1220 Kilometer lange Strang mit einer Jahreskapazität von 27,5 Milliarden Kubikmeter soll mit einjähriger Verspätung 2011 in Betrieb genommen werden. Nach der Fertigstellung des zweiten Stranges wird die Kapazität künftig auf 55 Milliarden Kubikmeter im Jahr steigen.
     
    Gazprom hält 51 Prozent der Anteile am Projektbetreiber Nord Stream. Die deutschen Gesellschafter BASF und E.ON hatten jeweils 4,5 Prozent ihrer 24,5-prozentigen Anteile an Nord Stream der niederländischen Gasunie abgetreten. Im April 2009 nahmen die Gesellschafter Verhandlungen mit dem französischen Energiekonzern GdF Suez über dessen Einstieg ins Projekt auf.

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