03:13 17 Dezember 2017
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    Russland bietet Japan mehr Öl und Einstieg in große Energieprojekte an

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    Folgen der Erdbeben-Katastrophe in Japan für die Welt (136)
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    Nach der japanischen Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe vom 11. März will Russland laut Vizepremier Igor Setschin Japan mit größeren Öllieferungen und einer gemeinsamen Erschließung sibirischer Erdgas- und Ölvorkommen helfen.

    Nach der japanischen Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe vom 11. März will Russland laut Vizepremier Igor Setschin Japan mit größeren Öllieferungen und einer gemeinsamen Erschließung sibirischer Erdgas- und Ölvorkommen helfen.

    Wie Vizepremier Setschin am Dienstag der Presse mitteilte, wird Russland in diesem Jahr seine Öllieferungen nach Japan verdoppeln und auf 18 Millionen Tonnen bringen sowie um eine Million Tonnen bzw. um 28,5 Prozent mehr Erdölprodukte an Japan liefern - insgesamt 4,5 Millionen Tonnen.

    Russland habe seinen japanischen Partnern auch die Teilnahme am Abbau von zwei großen sibirischen Vorkommen angeboten - dem Gaskondensatvorkommen Kowykta (im Gebiet Irkutsk) und dem Erdöl- und Gaskondensatvorkommen Tschajanda (in Jakutien).

    Am Dienstag hatte die Leitung des russischen Energiekonzerns Gazprom bei einem Treffen mit dem neuen japanischen Botschafter in Russland, Tikahito Harado, ein Angebot für einen japanischen Einstieg in diese beiden Gazprom-Projekte unterbreitet.

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