10:54 18 August 2017
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    Nach dem Jahrhunderterdbeben: Japans Industrieproduktion eingebrochen

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    Folgen der Erdbeben-Katastrophe in Japan für die Welt (136)
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    Japans Industrieproduktion ist im März in Folge der Naturkatastrophe vom 11. März um 15,3 Prozent gegenüber dem Vormonat zurückgegangen, meldet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf das Wirtschaftsministerium.

    Japans Industrieproduktion ist im März in Folge der Naturkatastrophe vom 11. März um 15,3 Prozent gegenüber dem Vormonat zurückgegangen, meldet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf das Wirtschaftsministerium.

    Der Einbruch sei nach Angaben der Agentur France Presse der schwerste in der Geschichte des modernen Japans. Die Agentur Kyodo ging bei den Schätzungen von 11,4 Prozent aus. Die Arbeitslosenquote blieb allerdings unverändert bei 4,6 Prozent.

    Die Zahl der Todesopfer nach dem verheerenden Erdbeben und dem folgenden Tsunami vom 11. März ist inzwischen auf über 14 000 gestiegen.

    In dem an der japanischen Ostküste gelegenen Atomkraftwerk Fukushima I hatten sich nach der Naturkatastrophe mehrere Explosionen ereignet. Der Atomunfall gilt als der schwerste seit der Tragödie von Tschernobyl 1986. In mehreren japanischen Gebieten wurden radioaktive Jod-Isotope und Cäsium in Luft, Trinkwasser und Nahrungsmitteln nachgewiesen.

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