22:19 19 Oktober 2017
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    Stapellauf einer Fregatte des Projekts Gepard 3.9 in der Werft von Selenodolsk (Archivbild)

    Indonesien an Erwerb von russischen Fregatten „Gepard“ interessiert

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    Indonesien bekundet reges Interesse an einem Erwerb von russischen Fregatten der Gepard-Klasse. Die ersten Verhandlungen sind bereits aufgenommen worden.

    Indonesien bekundet reges Interesse an einem Erwerb von russischen Fregatten der Gepard-Klasse. Die ersten Verhandlungen sind bereits aufgenommen worden.

    Das teilte am Mittwoch bei der Eröffnung der internationalen Marine-Messe in Sankt Petersburg der Leiter der Delegation des russischen Waffenexporteurs „Rosoboronexport“, Oleg Asisow, mit.

    „Unsere indonesischen Partner bekunden großes Interesse für die Fregatten des Modells Gepard“, sagte er. Die Seiten erörtern bereits die Möglichkeiten des Verkaufs dieser Schiffe an das indonesische Verteidigungsministerium, so Asisow.

    Russland hat bereits zwei solche Schiffe an Vietnam geliefert.

    Die Fregatte „Gepard-3.9“ kann bei der Ortung, Verfolgung und Bekämpfung von Über- und Unterwasserzielen sowie Luftzielen eingesetzt werden und als Konvoi-, Wach- und Grenzschutzschiff dienen.

    Die Fregatte ist in der Lage, selbständig oder im Bestand einer Schiffabteilung zu agieren. Ihre volle Wasserverdrängung beträgt 2100 Tonnen, ihre Reichweite - rund 5000 Seemeilen und ihre Seeausdauer 20 Tage.

    Die Fregatte verfügt über eine leistungsfähige Bewaffnung, zu der der bordgestützte Raketenkomplex „Uran-E“, die Artillerieanlagen AK-176M (Kaliber 76,2 mm) und „Palma“ sowie zwei AK-630M-Anlagen und eine Basis für Hubschrauber vom Typ Ka-28 oder Ka-31 gehören.

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