19:16 23 Oktober 2017
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    Trotz Finanzkrise baut Minsk soziale Infrastruktur des neuen AKW mit eigenem Geld

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    Wirtschaftskrise in Weißrussland (101)
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    Trotz gewaltiger Finanzprobleme und riesiger Auslandsanleihen beansprucht Weißrussland keinen russischen Kredit für die Schaffung der sozialen Infrastruktur für das künftige Atomkraftwerk.

    Trotz gewaltiger Finanzprobleme und riesiger Auslandsanleihen beansprucht Weißrussland keinen russischen Kredit für die Schaffung der sozialen Infrastruktur für das künftige Atomkraftwerk. 

    „Wir haben die Grundsätze der Kreditierung des Kraftwerks selbst - nicht nur der Nuklearinsel, sondern auch des Objektes insgesamt, einschließlich der ingenieurtechnischen Infrastruktur, die für den Betrieb des Kraftwerks erforderlich ist, - vereinbart“, zitiert die amtliche Nachritenagentur Belta am Mittwoch den weißrussischen Premier Michail Mjasnikowitsch.

    Dabei verzichte Weißrussland auf die Pläne, einen Kredit für die Infrastrukturobjekte aufzunehmen. „Wir werden mit eigenem Geld bauen“, betonte Mjasnikowitsch.

    In Weißrussland sollen zwei AKW-Energieblöcke mit einer Gesamtleistung von 2400 MWt gebaut werden. Der erste Reaktor soll 2016, der zweite 2018 seiner Bestimmung übergeben werden. Das AKW soll nach einem Projekt des Forschungsinstituts Atomenergoprojekt/Sankt Petersburg errichtet werden. Die russische Aktiengesellschaft Atomstroyexport, die sich auf den Bau von Atomkraftwerken spezialisiert hat, ist der Generalauftragnehmer.

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