07:54 21 September 2018
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    Aus für „News of the World“ keine Katastrophe für Murdochs Medienimperium

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    Die Einstellung der britischen Boulevardzeitung „News of the World“ wird nach Einschätzung der Expertin des US-Vermögensverwalters „Needham & Co“ Lora Martin keine bedeutsame Auswirkung auf die derzeitige Lage des Medienkonzerns von Rupert Murdoch haben.

    Die Einstellung der britischen Boulevardzeitung „News of the World“ wird nach Einschätzung der Expertin des US-Vermögensverwalters „Needham & Co“ Lora Martin keine bedeutsame Auswirkung auf die derzeitige Lage des Medienkonzerns von Rupert Murdoch haben.

    „Die Druckversion der Zeitung bringt dem Unternehmen rund drei Prozent des Jahreseinkommens. Daher sind die Aktien von News Corp am Donnerstag trotz der Erklärung, dass die Zeitung geschlossen werde, im grünen Bereich geblieben“, zitiert der US-Sender CNN die Expertin am Freitag.

    Das meistverkaufte Blatt Großbritanniens erscheint nach dem Abhörskandal am kommenden Sonntag nach 168 Jahren zum letzten Mal. Das gab der Chef von News International, James Murdoch, am Donnerstagabend bekannt. Er gestand schwere Fehler im Umgang mit der Affäre ein. Der Vorwurf „News of the World“ höre Mobiltelefone von Prominenten und Politikern ab, hält sich nun schon seit einigen Jahren. Diese Woche eskalierte die Situation jedoch, als bekannt wurde, dass die Zeitung auch Handys von Soldaten-Witwen, Terroropfern und Familien entführter Kinder angezapft haben soll.

    Die Expertin ist überzeugt, dass eine solch breite Resonanz andere Medien von solchen Methoden abhalten werde. Dagegen könnte das Abstoßen von „News of the World“ für Murdoch den Kauf des britischen Pay-TV-Anbieters BSkyB erleichtern.

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