07:11 22 Oktober 2018
SNA Radio
    Wirtschaft

    Chef der Deutschen Bank bei Putin: „Europas Zukunft nur mit Russland“

    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    0 0 0

    Die Wirtschaftsentwicklung Europas ist dem Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, zufolge nur in enger Zusammenarbeit mit Russland möglich.

    Die Wirtschaftsentwicklung Europas ist dem Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, zufolge nur in enger Zusammenarbeit mit Russland möglich.

    Am Freitag bedankte sich Josef Ackermann bei einem Treffen mit dem russischen Premier Wladimir Putin in seiner Residenz bei Moskau für Unterstützung der russisch-deutschen Kooperation.

    Die Zukunft Europas sei nur in Zusammenarbeit mit Russland möglich, Russland sei ein sehr wichtiger Teil des europäischen Kontinents, betonte Ackermann.

    Der Banker hat nach eigenen Worten in diesem Jahr eine dreifache Möglichkeit bekommen, Russland zu besuchen: als Mitglied des Konsultativrates für ausländische Investitionen (FIAC), als Mitglied des Konsultativkomitees für Bildung des Internationalen Finanzzentrums in Moskau und als Gast der Sberbank, dessen Chef German Gref Ackermann persönlich zu den Feierlichkeiten anlässlich des 175. Gründungstages des größten russischen Geldinstitutes eingeladen hat.

    Der Leiter der Deutschen Bank erinnerte den russischen Premier an das vorjährige Treffen in Berlin, bei dem Putin vorgeschlagen hatte, eine Freihandelszone zwischen Russland und der Europäischen Union zu schaffen. Ackermann zufolge hatten die Wirtschaftskreise der Bundesrepublik damals diese Idee sehr aktiv unterstützt.

    Wladimir Putin bezeichnete den Beschluss, die Konferenz des Konsultativrates für ausländische Investitionen gerade in Moskau durchzuführen, als „sehr weise“.

    „Es ist uns sehr angenehm. Die Deutsche Bank ist unser alter Partner, der in Russland seit 1881 arbeitet und in der verstrichenen Zeit einen riesigen Weg in verschiedenen Richtungen der Kooperation zurückgelegt hat“, betonte Putin.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren