08:47 18 Juli 2018
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    Rosneft lehnt Samsun-Ceyhan-Pipeline als nicht rentabel ab

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    Nach zwei Jahren Verhandlungen hat der russische Pipelinebetreiber Transneft das Ölleitungs-Projekt Samsun-Ceyhan als nicht rentabel eingestuft.

    Nach zwei Jahren Verhandlungen hat der russische Pipelinebetreiber Transneft das Ölleitungs-Projekt Samsun-Ceyhan als nicht rentabel eingestuft.

    Die Verhandlungen lägen auf Eis, teilte Transneft-Vizepräsident Michail Barkow am Freitag in Moskau mit. „Das Projekt wird von der türkischen Seite zwar unterstützt, ist aber gegenwärtig wirtschaftlich unzweckmäßig“, sagte Barkow. Eine Tonne Öl, die durch die geplante Pipeline fließen wird, wird Barkow zufolge 19 bis 20 US-Dollar kosten. Dies ist deutlich teurer als beim Seetransport (sechs bis acht Dollar je Tonne). Barkow zufolge ist die Türkei noch in der Lage, das Projekt rentabel zu machen.

    Die Pipeline soll die türkische Schwarzmeerstadt Samsun mit dem Mittelmeerhafen Ceyhan verbinden, um Öl unter Umgehung der überlasteten Meerengen Bosporus und der Dardanellen zu liefern. Projektbetreiber sind die türkische Calik Holding und der italienische Energiekonzern Eni. Seit 2009 verhandeln die russischen Unternehmen Rosneft, Transneft und Sovcomflot über eine Beteiligung.

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