10:04 22 Februar 2018
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    G7 unterstützt Bankensystem und Marktregelung der Währungskurse

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    Die Außenamts- sowie die Zentralbankchefs der sieben führenden Industriestaaten wollen die Standhaftigkeit des Bankensystems sichern und unterstützen die Marktregelung der Währungskurse, heißt es im Schlussdokument des Treffens in Marseille.

    Die Außenamts- sowie die Zentralbankchefs der sieben führenden Industriestaaten wollen die Standhaftigkeit des Bankensystems sichern und unterstützen die Marktregelung der Währungskurse, heißt es im Schlussdokument des Treffens in Marseille.

    Die G7-Vertreter verweisen darauf, dass „es derzeit klare Anzeichen einer Abschwächung des weltweiten Wachstums gibt“.

    „Wir haben uns verpflichtet, auf die neuen Herausforderungen in koordinierter Form zu reagieren".

    „Wir sind fest entschlossen, auf die neuen Herausforderungen in koordinierter Form zu reagieren“, hieß es in der Abschlusserklärung des Treffens in der französischen Hafenstadt Marseille.

    Die G7-Staaten sind außerdem gewillt, „alle notwendigen Maßnahmen zu unternehmen, um die Standhaftigkeit der Bankensysteme und der Finanzmärkte zu sichern“.
    „Die Notenbanken sind bereit, den Banken Mittel zur Verfügung zu stellen, solange diese es bedürfen“, heißt es weiter.
    Die Teilnehmer des Treffens „bestätigten das Interesse an einem starken und stabilen monetären System und ihre Unterstützung für die Marktregelung der Währungskurse“.

    Gleichzeitig erklärt die G7, dass sie „eventuelle Handlungen an den Devisenmärkten eng koordiniert“, denn eine „übermäßige Instabilität sowie ungeordnete Wechselkursbewegungen  wirken sich negativ auf die wirtschaftliche und finanzielle Stabilität aus“.

    Ursprünglich wurde beabsichtigt, kein gemeinsames Kommunique der Teilnehmer anzunehmen, sondern sich nur auf eine Pressekonferenz des Vorsitzenden des Gipfels, des französischen Finanzministers Francois Baroin, zu beschränken. Im Ergebnis haben die Teilnehmer jedoch die Grundprinzipien unter der Bezeichnung „Terms of reference“ formuliert.
    Pressevertreter fragten danach, inwieweit das angenommene Dokument verblindlich sei.

    Die Bezeichnung selbst zeuge von der Ernsthaftigkeit der Verpflichtungen, so Baroin.
    Der französische Zentralbankchef Christian Noyer betonte seinerseits, dass sich bei dem Treffen eine wesentliche Übereinstimmung der Auffassungen zu beobachten gewesen sei.

    An dem Treffen nahmen Deutschland, Kanada, die USA, Frankreich, Italien, Japan, Großbritannien sowie Vertreter der EU, der Europäischen Zentralbank und der internationalen Finanzorganisationen teil, darunter des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank.

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