08:19 21 September 2018
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    G7-Finanztreffen in Marseille brachte keine Einigung

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    Die G7-Länder haben bei dem Treffen der Finanzminister und der Zentralbankchefs in Marseille keine festen Vereinbarungen über Maßnahmen zur Steigerung der Wirtschaft erzielt, so der russische Vizefinanzminister Sergej Stortschak.

    Die G7-Länder haben bei dem Treffen der Finanzminister und der Zentralbankchefs in Marseille keine festen Vereinbarungen über Maßnahmen zur Steigerung der Wirtschaft erzielt, so der russische Vizefinanzminister Sergej Stortschak.

    Die Diskussion werde nun im Rahmen der G20 in Washington fortgesetzt, teilte er russischen Journalisten in Marseille mit.

    Am Freitag hatten die Finanzminister und die Zentralbankchefs der G7 die Gefahr einer nächsten Rezession der Weltwirtschaft erörtert und gemeinsame Prinzipien gebildet. Zugleich verpflichteten sie sich, „starke gemeinsame“ Maßnahmen zur Bekämpfung der Rezession zu beschließen.

    „Ich habe mit Kollegen nach der Sitzung gesprochen. Mir wurde mitgeteilt, dass die Teilnehmer des Treffens keine Einigung selbst bei der Analyse der Situation zu erreichen vermochten“, sagte Stortschak.

    Das Dokument, das zum Abschluss der Sitzung veröffentlicht worden sei, widerspiegele Wünsche und keine Verpflichtungen, meinte er.

    „Dem müssten Schritte von Politikern, Regierungen und einzelnen nationalen Wirtschaften folgen. Ob sie kommen oder nicht, ist eine Frage“, äußerte er.

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