20:09 23 September 2017
SNA Radio
    Wirtschaft

    Wirtschaftsministerin Nabiullina: Zum Wachsen braucht Russland neues Wirtschaftsmodell

    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    Staatsduma-Wahlen 2011 (157)
    0 1 0 0

    Russland braucht nach Ansicht der Wirtschaftsministerin Elwira Nabiullina ein neues Modell des Wirtschaftswachstums, weil sich das jetzige Modell erschöpft hat.

    Russland braucht nach Ansicht der Wirtschaftsministerin Elwira Nabiullina ein neues Modell des Wirtschaftswachstums, weil sich das jetzige Modell erschöpft hat.

    „Wir fordern ein neues Wachstumsmodell, weil sich das Modell der ersten Jahre des Jahrtausends erschöpft hat“, sagte sie am Freitag beim Kongress der Partei Geeintes Russland in der Sektionssitzung „Neue Wirtschaft“. Das jetzige Modell „kann nicht mehr auf die heutigen Herausforderungen reagieren - die Herausforderungen der globalen Konkurrenz sowie die Herausforderungen in den Bereichen Demographie, Technologie und Ökologie“.

    „Das Investitionsklima und die Investitionen in die Infrastruktur sind nach meiner Meinung die Schlüsselfaktoren des neuen Modells des Wirtschaftswachstums. Neben den Investitionen in die Infrastruktur bedarf es noch Investitionen ins Wissen und in die Technologien. So wird das neue Schwungrad des Wachstums in Gang gesetzt.“

    Der jetzige russische Wirtschaftsmechanismus lasse sich nicht „ausbauen“, so die Ministerin. „Erforderlich ist ein völlig neues Modell.“

    In den ersten Jahren des Jahrtausends sei der russische Export im Durchschnitt um acht Prozent gewachsen. „In den nächsten Jahren wird das nicht mehr der Fall sein. Laut Prognosen werden es etwa zwei Prozent sein.“

    Eines der Hauptprobleme bestehe heute darin, dass die wachsende Nachfrage im Konsumbereich hauptsächlich durch Importe gedeckt werde. „Die Nicht-Rohstoff-Branchen der Industrie sind vorerst nicht in der Lage, Waren zu erzeugen, die sich einer Nachfrage erfreuen würden“, stellte Nabiullina fest.

    Themen:
    Staatsduma-Wahlen 2011 (157)
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren