08:46 21 November 2017
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    Aserbaidschan noch unentschlossen zu Beteiligung an Gaspipeline Nabucco

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    Laut dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilcham Alijew kann Baku die Vorschläge zum Anschluss an das Konsortium für den Bau der Gaspipeline Nabucco prüfen, sollte eine Entscheidung über den Export von aserbaidschanischem Erdgas durch diese Rohrleitung getroffen werden.

    Laut dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilcham Alijew kann Baku die Vorschläge zum Anschluss an das Konsortium für den Bau der Gaspipeline Nabucco prüfen, sollte eine Entscheidung über den Export von aserbaidschanischem Erdgas durch diese Rohrleitung getroffen werden.

    Zuvor hatten aserbaidschanische Offizielle betont, dass Baku bereit sei, sein Gas bei den Projekten für den Südlichen Gaskorridor, Nabucco eingeschlossen, zur Verfügung zu stellen, aber nicht die Absicht habe, an ihrem Bau teilzunehmen.

    Das Nabucco-Projekt beinhaltet den Gastransport aus der Kaspi-Region nach Europa in Umgehung von Russland durch Aserbaidschan, Georgien, die Türkei, Bulgarien, Ungarn, Rumänien und Österreich. Es ist für den jährlichen Transport von 31 Milliarden Kubikmeter Gas berechnet, was etwa fünf Prozent des EU-Bedarfes an Gas im Jahr 2020 sind.

    Projektteilnehmer mit gleichen Anteilen von je 16,67 Prozent sind die österreichische OMV, die ungarische MOL, die bulgarische Bulgargaz, die türkische Botas und die deutsche RWE.

    Mit dem Bau der Gasleitung soll 2013 begonnen werden.

    Die kommerziellen Rohstofflieferungen durch die Gasleitung Nabucco sollen 2017 aufgenommen werden.

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