23:19 23 November 2017
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    Zum Bespringen nach Russland: US-Cowboys bereiten Zuchtbullen-Invasion vor

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    Nach ihrer Teilnahme an der 13. Russischen Agrarindustriemesse „Goldener Herbst“ in Moskau fühlen sich US-Tierzüchter von der Idee beflügelt, Zuchtbullen nach Russland zu exportieren, berichtet die „New York Times“.

    Nach ihrer Teilnahme an der 13. Russischen Agrarindustriemesse „Goldener Herbst“ in Moskau fühlen sich US-Tierzüchter von der Idee beflügelt, Zuchtbullen nach Russland zu exportieren, berichtet die „New York Times“.

    In Russland „gibt es viel Gras, und die Bullen wollen dieses in Proteine verwandeln“, zitiert das Blatt den Gouverneur von Kansas, Sam Brownback.

    Die Russen seien nicht an einer Steigerung der Rindfleisch-Importquoten interessiert, aber sehr wohl bereit, amerikanisches Zuchtvieh zu kaufen. „Sie nehmen Ölgeld und investieren dieses in die Herde“, so Brownback. „Wenn der Kunde seine Herde schnell vergrößern will, wie es in Russland der Fall ist, führt kein Weg am Zuchtbullen vorbei.“

    Wie die „New York Times“ weiter ausführt, wolle Russland seine Abhängigkeit vom Rindfleisch-Import aus Brasilien und Australien überwinden. Nach Angaben des amerikanischen Agrarministeriums beläuft sich der Rindvieh-Bestand in den USA auf 92,6 Millionen Tiere gegenüber 26,9 Millionen in Russland.

    Ein amerikanischer Rindvieh-Züchter habe bereits eine Farm südlich von Moskau gegründet und 1400 besamte Kühe aus Montana einführen lassen, heißt es in dem Beitrag.