16:03 20 November 2017
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    Der russische Vize-Finanzminister Sergej Stortschak

    Russischer Minister sieht noch keine Schuldenkrise in Europa

    © Sputnik/ Denis Abramow
    Wirtschaft
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    Es wäre noch verfrüht, von einer Schuldenkrise in Europa zu sprechen.

    Es wäre noch verfrüht, von einer Schuldenkrise in Europa zu sprechen.

    Das sagte Russlands Vizefinanzminister Sergej Stortschak Journalisten in Paris am Rande eines Treffens der Finanzminister und Notenbankchefs der G20. "Die Schuldenkoeffiziente in Spanien sind in Ordnung, irgendwelche Sofortschritte sind nicht nötig… Für mich beginnt eine Schuldenkrise, wenn das Land seinen Schuldendienst nicht mehr leisten kann", sagte Stortschak am Freitagabend. 

    Der Minister bekundete die Bereitschaft Russlands, europäischen Ländern "im Rahmen kollektiver Mechanismen" zu helfen. "Wir erwarten transparente Lösungen. Wir müssen wissen, ob die Europäer ihre Probleme selbstständig meistern werden oder Hilfe von außen brauchen."

    Stortschak zufolge ist Russland an einer zivilisierten und professionellen Lösung europäischer Schuldenprobleme interessiert. "Im Hinblick auf die gemeinsame Ideologie sind wir uns darüber im Klaren, dass wir alle in einem Boot sitzen." Dabei erinnerte der Minister daran, dass die Zentralbank Russlands 2008/2009 beachtliche Mittel für die Stützung des Rubels ausgegeben hatte. Wenn Russland an multilateraler Hilfe teilnehme, werde ein vergleichbarer Effekt mit bedeutend geringen Mitteln erzielt, sagte Stortschak.

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