23:17 23 November 2017
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    Siemens setzt Kooperationsgespräche mit Rosatom fort

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    Der deutsche Technologiekonzern Siemens setzt Verhandlungen mit dem russischen Atomkonzern Rosatom über ein neues Format der Kooperation fort.

    Der deutsche Technologiekonzern Siemens setzt Verhandlungen mit dem russischen Atomkonzern Rosatom über ein neues Format der Kooperation fort.

    Das teilte Siemens-Chef Peter Löscher am Montag in Moskau nach einem Treffen von Regierungschef Wladimir Putin mit ausländischen Investoren mit. Details nannte er aber nicht. Eine geplante Zusammenarbeit mit Rosatom im Atombereich war wegen des Ausstiegs von Siemens aus der Kernkraft geplatzt. Zuvor hatten die Partner über die Gründung eines Joint Ventures in der Atomindustrie verhandelt. Rosatom-Chef Sergej Kirijenko teilte in der jüngsten Generalkonferenz der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) mit, dass sein Konzern und Siemens jetzt im Bereich der Nuklearmedizin zusammenarbeiten werden.

    Siemens plane, rund eine Milliarde Euro in den nächsten drei Jahren in Russland zu investieren. 700 000 Euro davon sind für den Energiemaschinenbau geplant, darunter in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem russischen Konzern Power Machines zur Produktion von Turbinen, sagte Löscher.

    Der Chef von Siemens Russia, Dietrich Möller, fügte hinzu: "Wir begrüßen die Privatisierungspläne der russischen Regierung, planen derzeit aber keine Beteiligung."