22:18 20 November 2017
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    Putin verspricht Freihandelszone ohne Beschränkungen

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    Der Vertrag über die Freihandelszone, der am Dienstag von den meisten Regierungschefs der Teilnehmerländer der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) unterzeichnet wurde, sieht laut Russlands Premier Wladimir Putin die Abschaffung der Ein- bzw. Ausfuhrzölle für eine Reihe von Waren vor.

    Der Vertrag über die Freihandelszone, der am Dienstag von den meisten Regierungschefs der Teilnehmerländer der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) unterzeichnet wurde, sieht laut Russlands Premier Wladimir Putin die Abschaffung der Ein- bzw. Ausfuhrzölle für eine Reihe von Waren vor.

    „Wir werden für ganze Warengruppen die Ein- beziehungsweise die Ausfuhrzölle abschaffen. Es gibt bestimmte Ausnahmen, denen wir zugestimmt haben, aber diese werden allmählich der Vergangenheit angehören“, sagte Putin am Dienstag in St. Petersburg.

    Er verwies darauf, dass der unterzeichnete Vertrag nicht den Normen der Welthandelsorganisation (WHO), der einige GUS-Staaten angehören, zuwiderläuft.

    Den Vertrag signierten alle GUS-Staaten außer Aserbaidschan, Usbekistan und Turkmenistan, die laut Putin bis Jahresende die Möglichkeit eines Einstiegs in den Vertrag prüfen und ihn dann ebenfalls unterschreiben könnten.

    Zur GUS gehören elf der 15 ehemaligen Republiken der Sowjetunion: Armenien, Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgistan, Moldawien, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, die Ukraine, Usbekistan und Weißrussland.

    Putin zufolge bedeutet der Vertrag über die Freihandelszone eine wesentliche Veränderung der Konfiguration der handelswirtschaftlichen Beziehungen im postsowjetischen Raum.

    „Der Abschluss des Vertrages wird es sicherlich gestatten, mehrere Barrieren abzuschaffen und einen weiteren qualitativen Schritt bei der Entwicklung der handelswirtschaftlichen Beziehungen zwischen unseren Staaten zu machen. Er wird im Allgemeinen eine dauerhafte Basis für die weitere Vervollkommnung der Gemeinschaft legen“.

    „Ich hoffe, dass der Vertrag ab dem 1. Januar nächsten Jahres real ins Leben tritt“, sagte der ukrainische Premier Nikolai Asarow am Dienstag nach dem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen. Nach der Unterzeichnung des Vertrages stehen noch innerpolitische Prozeduren und seine Ratifizierung bevor, fügte Asarow hinzu.

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