19:38 24 November 2017
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    Nach Öldesaster: BP darf wieder im Golf von Mexiko bohren

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    Öldesaster im Golf von Mexiko (49)
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    Anderthalb Jahre nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko haben die US-Behörden dem britischen Konzern BP erlaubt, die Erdölbohrungen in diesem Gebiet wieder aufnehmen.

    Anderthalb Jahre nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko haben die US-Behörden dem britischen Konzern BP erlaubt, die Erdölbohrungen in diesem Gebiet wieder aufnehmen.

    Dies teilte Tommy Beaudreau, Chef des beim US-Innenministerium bestehenden Bureaus of Ocean Energy Management (BOEM), Journalisten mit.

    Ihm zufolge darf ВР im Golf von Mexiko, rund 308 km von der Küste des US-Bundesstaates Louisiana vier Bohrungen in 1,8 km Tiefe niederbringen. Nach Einschätzung des BOEM entspricht das Projekt den höchsten Sicherheitsanforderungen.

    Am 22. April 2010 war die von BP betriebene Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko nach einer starken Explosion und einem schweren gesunken. Elf Menschen kamen ums Leben. Infolge der Explosion sind insgesamt 4,9 Millionen Barrel Öl ins Meereswasser ausgeflossen. Das war die bisher größte Ölkatastrophe in der Geschichte.

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