10:33 25 November 2017
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    Russischer Gaskonzern erwartet weitere Auslandsbeteiligung anLNG-Projekt auf Jamal

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    Neben der französischen Total dürften bis Jahresende noch zwei bis drei ausländische Energiekonzerne in das Projekt zum Bau einer Gasverflüssigungsfabrik auf der Halbinsel Jamal einsteigen. Das teilte Leonid Michelson, Chef des russischen Gaskonzerns Novatek, am Montag in Moskau mit.

    Neben der französischen Total dürften bis Jahresende noch zwei bis drei ausländische Energiekonzerne in das Projekt zum Bau einer Gasverflüssigungsfabrik auf der Halbinsel Jamal einsteigen. Das teilte Leonid Michelson, Chef des russischen Gaskonzerns Novatek, am Montag in Moskau mit.

    Entsprechende Gespräche würden bereits mit Unternehmen aus Katar, Indien und Japan geführt. Der norwegische Konzern Statoil sei nicht dabei. Andere Namen nannte Michelson nicht.

    Wladimir Wladimirow, stellvertretender Gouverneur des Autonomen Bezirks der Jamal-Nenzen (Norden Westsibiriens), hatte zuvor erklärt, dass möglicherweise bis Jahresende keine neuen Gesellschafter in das Projekt einsteigen.

    Novatek und Total hatten im März 2011 ein Memorandum über die Kooperation unterzeichnet. Laut Dokument wird Total strategischer Partner von Novatek im LNG-Projekt auf Jamal sein. Im Sommer wurde der Deal von der föderalen Behörde für Finanzmärkte und vom Kartellamt Russlands gebilligt. Anfang Oktober erklärte Novatek den Einstieg von Total für perfekt.

    Total kontrolliert derzeit 25 Prozent der Anteile am Projekt. Novatek plant, bis zu 49 Prozent der Aktien an Ausländer zu übereignen, und bleibt selbst mit 51 Prozent der Anteile Mehrheitseigner. Das Projekt sieht die Erschließung des Gaskondensatvorkommens Juschno-Tambejskoje auf der Halbinsel Jamal sowie den Bau einer Gasverflüssigungsanlage vor. Der Investitionsbedarf liegt voraussichtlich bei 15 bis 20 Milliarden US-Dollar.

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