02:01 21 November 2017
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    Kein Mega-Deal zwischen Gazprom und Renova? Kartellamt legt sich quer

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    Russlands Kartellamt ist nach Worten von dessen Chef Igor Artemjew gegen eine Fusion der Aktiva des Energiekonzerns Gazprom und der Unternehmensgruppe Renova.

    Russlands Kartellamt ist nach Worten von dessen Chef Igor Artemjew gegen eine Fusion der Aktiva des Energiekonzerns Gazprom und der Unternehmensgruppe Renova.

    „In so einer Art werden wir den Deal natürlich nie unterstützen“, sagte Artemjew am Donnerstag in Moskau.

    Die beiden russischen Konzerne haben Anfang Oktober die Zusammenlegung ihrer Stromaktiva beim Kartellamt beantragt. Die Strom erzeugenden Kapazitäten beider Unternehmen sollen auf der Basis der Gazprom-Tochter Energoholding zusammengelegt werden.

    Eine Absichtserklärung dazu hatten Renova und Gazprom am 7. Juli unterzeichnet. Gazprom sollte dabei 75 Prozent minus 1 Aktie und Renova 25 Prozent plus 1 Aktie am neuen Joint Venture halten. Der Deal werde womöglich noch in diesem Jahr perfekt gemacht, hieß es.

    Nach Angaben von Gazprom-Chef Alexej Miller wird das Gemeinschaftsunternehmen rund 25 Prozent des russischen Strommarktes kontrollieren und zu den weltgrößten Energieholdings gehören.

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