16:12 23 November 2017
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    Russlands Regierung und Zentralbank gegen neue Krise gewappnet - Vizefinanzminister

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    Die Regierung und die Zentralbank Russlands sind laut Vizefinanzminister Alexej Sawatjugin heute besser auf eine eventuelle nächste Finanzkrise vorbereitet als das im Jahr 2008 der Fall war.

    Die Regierung und die Zentralbank Russlands sind laut Vizefinanzminister Alexej Sawatjugin heute besser auf eine eventuelle nächste Finanzkrise vorbereitet als das im Jahr 2008 der Fall war.

    „2008 mussten die Regierung und die Zentralbank ihre Unterstützungsmaßnahmen faktisch ‚in voller Fahrt’ ausdenken“, sagte Sawatjugin am Donnerstag in Moskau auf dem Forum Russian Money Market 2011.

    Während an der Finanzkrise 2008 private Großunternehmen mit ihren Finanzproblemen schuld gewesen seien, stellen in der jetzigen Situation dem Vizeminister zufolge die Probleme souveräner Haushalte und souveräner Staaten die größte Bedrohung dar.

    Die Regierung verfüge zurzeit über alle nötigen Finanzinstrumente, um auf eventuelle Krisenerscheinungen zu reagieren. „Wir sind der Auffassung, dass wir uns zu den Lösungen, die bereits vor zwei Jahren gefunden wurden, nichts Neues einfallen lassen müssen“, hieß es.

    Die monetären Finanzinstrumente der russischen Zentralbank würden durchaus ausreichen, falls der Ölpreis auf 90 US-Dollar je Barrel sinkt, so Sawatjugin.

    „Wenn das Öl auf 75 bis 60 Dollar je Barrel herabpurzelt, könnte eine zusätzliche Kapitalisierung von systembildenden Banken und Betrieben des realen Wirtschaftssektors erforderlich werden“, räumte der Vizefinanzminister ein.

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