03:48 21 November 2017
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    Chinesische Finanzhilfe keine Gefahr für Europas Unabhängigkeit - Sarkozy

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    Die Unabhängigkeit Europas wird durch die Finanzhilfe Chinas, das Mittel in europäische Banken und den Europäischen Fonds für Finanzstabilität (EFSF) investieren könnte, nicht zum Schaden kommen, sagte der französische Präsident Nicolas Sarkozy in einem Fernsehinterview.

    Die Unabhängigkeit Europas wird durch die Finanzhilfe Chinas, das Mittel in europäische Banken und den Europäischen Fonds für Finanzstabilität (EFSF) investieren könnte, nicht zum Schaden kommen, sagte der französische Präsident Nicolas Sarkozy in einem Fernsehinterview.

    „Es gilt, dass China mehr Mittel in den ‚Neustart’ der Weltwirtschaft investiert. Wozu sollte man es ablehnen, wenn die Chinesen, die über 60 Prozent der weltweiten Geldreserven verfügen, es vorziehen, diese in den Euro und nicht in den Dollar zu investieren? Warum muss man darauf verzichten, dass China der Euro-Zone vertraut und einen Teil seiner Überschüsse in unseren Fonds und unsere Banken investiert?“, führte Sarkozy aus.

    Dabei verwies er darauf, dass die Euro-Zone keine chinesische Hilfe brauche, um den Euro zu retten.

    Zuvor hatte der belgische Finanzminister Dider Reynders mitgeteilt, Peking könne an einer Erhöhung des Europäischen Fonds für Finanzstabilität teilnehmen.

    Die Staatschefs der Europäischen Union und der Euro-Zone beschlossen in der Nacht auf den Donnerstag, den EFSF-Umfang von den heutigen 440 Milliarden Euro auf eine Billion Euro zu erhöhen.

    Die Entscheidung über die Bildung des Euro-Rettungsschirms mit einem Umfang von 440 Milliarden Euro war im Mai 2010 getroffen worden.

    Im Juli 2011 haben die Spitzenvertreter der 17 Länder der Region die Entscheidung getroffen, die Möglichkeiten des Fonds zu erweitern.

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