23:14 23 November 2017
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    Gazprom tauscht Aktiva mit BASF-Tochter Wintershall

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    Der russische Energiekonzern Gazprom und die deutsche BASF-Tochter Wintershall haben am Freitag ein Rahmenabkommen über einen Asset-Tausch unterzeichnet.

    Der russische Energiekonzern Gazprom und die deutsche BASF-Tochter Wintershall haben am Freitag ein Rahmenabkommen über einen Asset-Tausch unterzeichnet.

    Die russische Gasholding kann einen 50 Prozent-Anteil an den Öl- und Gasprojekten des deutschen Unternehmens in der Nordsee und Wintershall 25 Prozent plus eine Aktie an der Erschließung von zwei Gasfeldern der schwer erschließbaren Achimov-Gesteinsformation im westsibirischen Urengoi-Feld bekommen, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der beiden Unternehmen.

    Das Rahmenabkommen, das am Freitag von Gazprom-Vorstandschef Alexej Miller und dem BASF-Vorstandsvorsitzenden Kurt Bock unterzeichnet wurde, legt die Bedingungen für den Asset-Tausch fest.

    Beide Unternehmen bekommen somit die Möglichkeit, gemeinsam zwei Achimov-Lagerstätten des Urengoi-Feldes in Westsibirien zu erschließen. Gazprom bekommt äquivalente Anteile und nimmt an Erdöl- und Gasprojekten von Wintershall teil, die die Öl- und Gaserkundung und -förderung in der Nordsee vorsehen.

    In der ersten Etappe wird der Anteil von Wintershall an beiden Blöcken der Achimov-Formationen laut dem Abkommen 25 Prozent plus eine Aktie betragen. Im Gegenzug bekommt Gazprom einen 50-prozentigen Anteil an den Öl- und Gasprojekten von Wintershall in der Nordsee.