16:20 20 November 2017
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    Igor Schuwalow

    Russlands VIzepremier: Rubel ist nicht weniger stabil als Euro

    © Sputnik/ Aleksei Nikolskiy
    Wirtschaft
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    Der Rubel ist nach Ansicht des Ersten Vizeregierungschefs Igor Schuwalow eine stabile Währung, vor der nicht mehr Risiken stehen als vor dem Euro.

    Der Rubel ist nach Ansicht des Ersten Vizeregierungschefs Igor Schuwalow eine stabile Währung, vor der nicht mehr Risiken stehen als vor dem Euro.

    In einem Interview für das russische Fernsehen danach gefragt, ob die russischen Bürger ihre Ersparnisse weiterhin in der russischen Währung aufbewahren sollen, erwiderte Schuwalow: „Natürlich.“

    „Sehen Sie nur, was mit den Reservewährungen Dollar und Euro geschieht“, sagte er. „Zu Beginn der Krise haben wir gesagt, dass die Situation innerhalb längerer Zeit instabil bleibt… Die Zentralbank Russlands macht ausschließlich nur das, was sie seit 2008 verkündet, sie verhält sich konsequent und berechenbar. Auf dem Markt gab es keinen einzigen unberechenbaren Schritt.“

    „Die Schwankungen, zu denen es hin und wieder kommt, sollten die Menschen nicht dazu zwingen, dauernd den Wechselkurs im Auge zu behalten“, meinte Schuwalow. „Sie müssen begreifen, dass der Rubel eine stabile Währung ist. Der Rubel hat nicht mehr Risiken vor sich als der Euro. Vielleicht sogar weniger. Die Schwankungen, zu denen es kommt, sind mit dem Wechsel der Preise für die wichtigsten Warengruppen verbunden, darunter für Öl und Gas… Morgen wird sich der Rubel genauso festigen, wie er heute schwächer geworden ist.“

    Darauf angesprochen, ob der Staatsetat im Falle eines Öl-Preisrückgangs revidiert wird, sagte Schuwalow, die Regierung habe einen bestimmten Plan dafür. „Wir werden die Reservefonds einsetzen, über die die Regierung verfügt, wir halten es aber für falsch, die Haushaltsausgaben für 2012 zu kürzen.“

    Auf die Frage, ob Russland in den Europäischen Fonds für Finanzstabilität (EFSF) investieren wird, antwortete Schuwalow: „Solche Beschlüsse müssen getroffen werden, wenn sie wirtschaftlichen Sinn haben. Dabei müssten wir aber unsere eigenen Wirtschaftsinteressen verfolgt werden.“

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