15:10 22 August 2017
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    Georgischer Mineralwasserproduzent kämpft um Rückkehr auf den russischen Markt

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    Konflikt zwischen Russland und Georgien (78)
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    Nach fünf Jahren Pause kann Mineralwasser aus Georgien unter der Marke „Borjomi“ bald wieder in den russischen Läden erscheinen. Der Hersteller IDS Borjomi International hat mit der Registrierung der Marke für Lieferungen auf den russischen Markt begonnen.

    Nach fünf Jahren Pause kann Mineralwasser aus Georgien unter der Marke „Borjomi“ bald wieder in den russischen Läden erscheinen. Der Hersteller IDS Borjomi International hat mit der Registrierung der Marke für Lieferungen auf den russischen Markt begonnen.

    „Die Termine für die Aufnahme der Lieferungen sind noch nicht bestimmt, wir hoffen aber, dass es bald zu einer Bestimmtheit kommt“, sagte Wladimir Aschurow, Chef von IDS Borjomi International, am Dienstag der Nachrichtenagentur Prime.

    Russlands oberster Amtsarzt Gennadi Onischtschenko und die georgische Seite haben in der vorigen Woche über die Wiederaufnahme der Lieferungen verhandelt und nach Aschurows Worten einen deutlichen Fortschritt erzielt.

    Nach Angaben der Statistikagentur Nielsen lag vor dem Einfuhrverbot der Anteil von Borjomi auf dem russischen Mineralwasser-Markt bei 14,1 Prozent. 2006 hatte Russland nach der Zuspitzung der Beziehungen mit Tiflis einen Exportstopp für georgische Waren, darunter für das berühmte Mineralwasser eingeführt. Als Grund ist niedrigere Qualität angegeben worden. Seitdem hatte IDS Borjomi International bereits mehrmals bei Russlands Verbraucherschutzbehörde die Wiederaufnahme der Lieferungen beantragt.  

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