17:00 25 Februar 2018
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    Experten schlagen Alarm: EU-Außenpolitik versagt in Krisenzeiten

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    Die Leiter und führenden Experten von rund 20 europäischen Analysezentren haben ihre Sorge um die EU-Außenpolitik unter den Bedingungen der ernsthaften Schulden-Krise in Europa zum Ausdruck gebracht, berichtet die Internet-Zeitung EUobserver.

    Die Leiter und führenden Experten von rund 20 europäischen Analysezentren haben ihre Sorge um die EU-Außenpolitik unter den Bedingungen der ernsthaften Schulden-Krise in Europa zum Ausdruck gebracht, berichtet die Internet-Zeitung EUobserver.

    „Das Budget der EU ist für die internationalen Beziehungen ohnehin gering, und jede Kürzung wird einen ernsthaften negativen Effekt für die EU haben, die bestrebt ist, ein globaler Akteur zu sein“, heißt es in einem offenen Expertenbrief an die Oberhäupter der 27 EU-Mitgliedstaaten.

    Die Verfasser verweisen dabei darauf, dass Investitionen in die Außenpolitik zu einer „langfristigen Existenzfähigkeit von Europas Freiheit, Gedeihen und Sicherheit“ beitragen würden.

    Unter den Bedingungen einer weltweiten Krise würden die USA ihre „globale Präsenz“  verlieren, was eine erhöhte Verantwortung für die eigene sowie für die regionale Sicherheit seitens der EU erforderlich mache, heißt es ferner.

    Ihre Unterschriften unter den offenen Brief haben die Leiter von bekannten europäischen Expertenzentren wie dem European Policy Centre, Friends of Europe, dem German Marshall Fund oder Сarnegie Europe gesetzt.

    Die Bemühungen der europäischen Behörden um die Bewältigung der Krise in der Euro-Zone haben vorläufig überwiegend theoretischen Charakter. Ökonomen und Experten erwägen die Möglichkeit einer Auflösung der Währungsunion. Der Eurokurs schwankt dabei und Rankingagenturen stellen fest, dass den Reformen in Europa allmählich die Zeit ausgeht.

    Mehrere Europäische Ratings werden Ende 2011 bzw. Anfang 2012 aller Wahrscheinlichkeit nach herabgestuft. Die EU und IWF unterstützen mit gemeinsamen Anstrengungen die hoch verschuldeten Euro-Länder Griechenland, Irland und Portugal, um deren Pleite zu verhindern.

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