22:00 17 Oktober 2018
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    Atommüll des künftigen weißrussischen AKW soll in Russland verwertet werden

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    Die Atomabfälle von dem Atomkraftwerk, das Weißrussland im Gebiet Grodno bauen will, sollen zur weiteren Verwertung nach Russland geschickt werden, wie das Akademiemitglied Alexander Michalewitsch von der Akademie der Wissenschaften Weißrusslands, am Donnerstag in einer Pressekonferenz in Minsk sagte.

    Die Atomabfälle von dem Atomkraftwerk, das Weißrussland im Gebiet Grodno bauen will, sollen zur weiteren Verwertung nach Russland geschickt werden, wie das Akademiemitglied Alexander Michalewitsch von der Akademie der Wissenschaften Weißrusslands, am Donnerstag in einer Pressekonferenz in Minsk sagte.

    Nach den Worten des Wissenschaftlers ist es unzweckmäßig und wirtschaftlich unvorteilhaft, Betriebskapazitäten zur Verarbeitung von Atomabfällen in Weißrussland zu errichten. „In Russland wird diese Methode erfolgreich angewandt, deshalb wird der abgenutzte Atombrennstoff an dieses Land geliefert werden“, teilte Michalewitsch mit.

    Minsk und Moskau hatten zuvor ein Regierungsabkommen über den AKW-Bau in Weißrussland unterzeichnet. Zudem soll Russland Weißrussland einen Kredit für die Errichtung des Atomkraftwerkes bereitstellen, der 90 Prozent der Baukosten des AKW decken soll. Der erste Energieblock soll 2017 in Betrieb gehen.

    Wissenschaftler beider Länder haben zudem ein Programm des Unionsstaates Russlands und Weißrusslands - „AKW-Abfälle“ - entworfen, so Michalewitsch. Das Programm bezieht sich auch auf die Brennstoffabfälle der russischen Atomkraftwerke.

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