04:14 18 Juni 2018
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    Kreml verfügt Verringerung der Staatsanteile an größten Banken auf weniger als 50 Prozent

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    Präsident Dmitri Medwedew hat die Regierung beauftragt, zusammen mit der Zentralbank bis zum 1. September Vorschläge zu Gesetzänderungen zu konzipieren, die eine Verringerung der Staatsanteile an den Banken auf weniger als 50 Prozent vorsehen. Das teilt der Kreml-Pressedienst am Donnerstag mit.

     Präsident Dmitri Medwedew hat die Regierung beauftragt, zusammen mit der Zentralbank bis zum 1. September Vorschläge zu Gesetzänderungen zu konzipieren, die eine Verringerung der Staatsanteile an den Banken auf weniger als 50 Prozent vorsehen. Das teilt der Kreml-Pressedienst am Donnerstag mit.

    Derzeit gehören dem Staat 100 Prozent der Aktien der Rosselchosbank sowie 75,5 Prozent der Aktien der Bank VTB. Darüber hinaus besitzt die Zentralbank 57,6 Prozent der Aktien des größten russischen Geldinstituts Sberbank.

    Im Laufe dieses Jahres sollen Aktienpakete von VTB und Sberbank privatisiert werden.

    Die Sberbank plant für Mitte April den Start einer Roadshow im Rahmen des Verkaufs eines 7,6-prozentigen Aktienpakets aus den Anteilen der Zentralbank. Die Bank VTB, die im vergangenen Jahr zehn Prozent ihrer Aktien für 95,7 Milliarden Rubel (ein Euro = rund 40 Rubel) an Privatkunden verkauft hat, plant für die zweite Jahreshälfte weitere Verkäufe in vergleichbarem Umfang.

    Der schrittweise Ausstieg des Staates aus dem Kapital der Banken wird durch eine ungünstige Marktkonjunktur erschwert: Wegen der Instabilität der äußeren Märkte im zweiten Halbjahr 2011 musste die Sberbank ihre Privatisierungspläne auf 2012 verschieben.