12:31 19 Februar 2018
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    Ölförderung im Irak: Lukoil-Tochter fördert Erschließung von Vorkommen in Westkurna

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    Lukoil Mid-East Ltd. hat nach Angaben des eigenen Mutterkonzerns Lukoil, des größten privaten Ölunternehmens Russlands, mehrere Verträge über die Erschließung des irakischen Ölfeldes Westkurna-2 unterzeichnet.

    Lukoil Mid-East Ltd. hat nach Angaben des eigenen Mutterkonzerns Lukoil, des größten privaten Ölunternehmens Russlands, mehrere Verträge über die Erschließung des irakischen Ölfeldes Westkurna-2 unterzeichnet.

    Die Geschäftspartner der russischen Betreiberfirma sind der südkoreanische Konzern Samsung Engineering, das türkische Unternehmen ENKA Insaat und das französisch-jordanische Konsortium Entrepose Projets/Rosco. Sie sollen die Projektierung und den schlüsselfertigen Bau der erforderlichen Anlagen übernehmen sowie die notwendigen Materialien und Ausrüstungen liefern.

    Wie Lukoil-Chef Wagit Alekperow im Februar bekannt gegeben hatte, soll das Ölfeld Westkurna-2 Anfang 2014 in Betrieb genommen werden. Indes hat das norwegische Öl- und Gasunternehmen Statoil ASA seinen Anteil von 18,75 Prozent am West-Kurna-2-Projekt an Lukoil verkauft. Wie Alekperow dazu äußerte, soll der Deal im Mai endgültig zustande kommen. Damit soll der Anteil von Lukoil an dem Ölförderprojekt 75 Prozent betragen. Die übrigen 25 Prozent gehören der irakischen staatlichen Ölgesellschaft.

    Lukoil und Statoil hatten im Dezember 2009 die Ausschreibung zur Erschließung von Westkurna-2, einer der weltweit reichsten Öllagerstätten, gewonnen. Deren ausbringbare Vorräte wurden damals auf 12,9 Milliarden Barrel geschätzt. Nach späteren Angaben sollen sich die Vorräte von Westkurna-2 auf 43,3 Milliarden Barrel belaufen.

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