20:45 17 Dezember 2017
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    Ölfirmen Lukoil und Bumi Armada verlegen Pipelines durch Kaspisches Meer

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    Lukoil-Niznevolzskneft, eine 100-protentige Tochter des russischen privaten Ölkonzerns Lukoil, hat nach dessen Angaben mit Bumi Armada Caspian, einer Filiale des malaysischen Unternehmens Bumi Armada Berhard, einen Vertrag über den Bau von Unterwasser-Pipelines im Norden des Kaspischen Meeres geschlossen.

    Lukoil-Niznevolzskneft, eine 100-protentige Tochter des russischen privaten Ölkonzerns Lukoil, hat nach dessen Angaben mit Bumi Armada Caspian, einer Filiale des malaysischen Unternehmens Bumi Armada Berhard, einen Vertrag über den Bau von Unterwasser-Pipelines im Norden des Kaspischen Meeres geschlossen.

    Laut dem Vertrag sollen auf dem Boden des Kaspischen Meeres eine Erdöl- und eine Erdgasleitung verlegt werden, die die Vorkommen „Filanowski“ und „Kortschagin“ miteinander verbinden sollen. Jeder Pipelinestrang soll rund 40 Kilometer lang und zuverlässig geschützt sein. 

    Bumi Armada übernimmt am Filanowski-Vorkommen den Bau von sieben Anfangsabschnitten der Rohrleitungen, die dann zur weiteren Erschließung der Lagerstätte genutzt werden können.

    Der erste Bauabschnitt soll Ende 2014 und der zweite im Sommer 2015 abgeschlossen werden.

    Das Projekt zur Erschließung des Filanowski-Vorkommens sieht die Verlegung von mehr als 330 Kilometer Rohrleitungen im Wasser und von 350 Kilometer Rohrleitungen auf dem Festland vor.

    Die ausbringbaren Erdölvorräte des Filanowski-Vorkommens in der Kategorie C1+C2 betragen 153,1 Millionen Tonnen und die von Erdgas in der Kategorie C1+C2  insgesamt 32,2 Milliarden Kubikmeter. Die Inbetriebnahme des Öl- und Gasfeldes ist für Ende 2015 angesetzt.

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