20:29 15 Dezember 2017
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    Gazprom darf an Privatisierung der griechischen DEPA teilnehmen (Zusammenfassung)

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    Unter den 14 Bietern für den griechischen Gasversorger DEPA sind zwei russische Unternehmen.

    Unter den 14 Bietern für den griechischen Gasversorger DEPA sind zwei russische Unternehmen.

    Das teilte die staatliche griechische Privatisierungsagentur am Mittwoch in Athen mit. "Die von Gazprom-Tochter Gazprom Finance B. V. und der zur Gruppe Sintes gehörenden Aktiengesellschaft Negusneft eingereichten Anträge entsprechen den Wettbewerbskonditionen", hieß es.

    Griechischen Medienberichten zufolge wollte auch der russische Investmentfonds Energija mitbieten. Der Antrag sei aber nicht zur Ausschreibung zugelassen worden. Miteigentümer des Fonds sei Russlands Ex-Energieminister Igor Jussufow, berichtete die griechische Presse.

    Auf der endgültigen Liste stehen auch folgende Bewerber: SOCAR (Aserbaidschan), Mitsui an Co. (Japan), Enagas S.A. und Gas Natural SDG (beide Spanien), ENI S.p.A. und Edison S.p.A. (beide Italien), Sonatrach (Algerien), Vopak LNG Holding B.V. (Niederlande), Israel Corp. (Israel), PPF Capital Partners Fund B.V. (Tschechien), M&M und GEK Terna S.A. (beide Griechenland).

    Am 28. Februar hatte die zuständige Ministeriumskommission der griechischen Regierung beschlossen, noch am gleichen Tag mit der Privatisierung von staatlichen Anteilen an griechischen Gaskonzernen zu beginnen. Es geht um das gesamte staatliche Paket (65 Prozent) am Gaskonzern DEPA und um ein Paket von Aktien des Gaspipelinebetreibers DESFA, an dem der griechische Staat 34 Prozent behalten wird. Zudem wird der Konzern Hellenic Petroleum 35 Prozent der DEPA-Anteile anbieten. Konkrete Verkaufstermine habe die Regierung noch nicht festgelegt. Zuvor hatte das Energieministerium die gleichzeitige Privatisierung beider Pakete nicht ausgeschlossen, hieß es in Athen.

    DEPA ist auf den Großhandel mit Erdgas spezialisiert. Über seine Tochter DESFA besitzt die DEPA-Holding das nationale Gastransportnetz sowie LNG-Regasifizierungsterminals in Griechenland. Zudem hält DEPA jeweils 51 Prozent der Anteile an Einzelhandelskonzernen, die Erdgas an mittelständische und Kleinunternehmen sowie an Privatkunden liefern.

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