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    Chinesische Unternehmer schlagen Südsudan Projekte für acht Milliarden US-Dollar vor

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    Chinesische Unternehmer haben dem Südsudan die Finanzierung von Projekten zur Förderung sozialorientierter Wirtschaftssektoren im Gesamtwert von rund acht Milliarden US-Dollar vorgeschlagen.

    Chinesische Unternehmer haben dem Südsudan die Finanzierung von Projekten zur Förderung sozialorientierter Wirtschaftssektoren im Gesamtwert von rund acht Milliarden US-Dollar vorgeschlagen.

    Das teilte Südsudans Informationsminister Barnaba Marian Benjamin am Samstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters mit. Es gehe unter anderem um Projekte zum Ausbau der Infrastruktur, zur Förderung der Landwirtschaft und zum Bau von Wasserkraftwerken unter Beteiligung chinesischer Konzerne. Die Projekte sollten aus einem Entwicklungsfonds finanziert werden, hieß es. Ausführlichere Angaben lagen zunächst nicht vor.

    Der Südsudan mit der Hauptstadt Juba hat sich 2011 nach einem 22-jährigen Bürgerkrieg vom Sudan mit der Hauptstadt Khartum abgespaltet. Im Juni 2011 wurde der Südsudan Mitglied der Vereinten Nationen und am 18. April dieses Jahres 188. Mitglied des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank.

    Der Südsudan erbte von seinem nördlichen Nachbarn zwei Drittel aller Ölreserven des früheren Sudan. Bislang konnten sich Juba und Khartum aber nicht auf Bedingungen des Öltransit einigen.

    China war der Hauptverbündete des diplomatisch isolierten Sudan gewesen. Nach der Abspaltung des Südsudans im Jahr 2011 muss China einen Spagat zwischen den beiden verfeindeten Staaten machen.

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