06:42 20 November 2017
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    BP-Weltenergiebericht: Öl- und Gasreserven reichen für nächste Jahrzehnte

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    Die globalen bewiesenen Erdölreserven sind 2011 gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent auf 1,653 Billionen Barrel gestiegen, teilt der britische Öl- und Gaskonzern BP in seinem Weltenergiebericht am Donnerstag mit.

    Die globalen bewiesenen Erdölreserven sind 2011 gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent auf 1,653 Billionen Barrel gestiegen, teilt der britische Öl- und Gaskonzern BP in seinem Weltenergiebericht am Donnerstag mit.

    Diese Reserven sollen für 54 Jahre ausreichen, hieß es. Die globalen Gasreserven legten um 6,3 Prozent auf 208,4 Billionen Kubikmeter zu und sollen für mehr als 63 Jahre ausreichen.

    Die weltweite Gasförderung stieg um 3,1 Prozent auf 3,276 Billionen Kubikmeter. Dabei haben die USA dem Konzern zufolge mit einer Gewinnung von 651,3 Milliarden Kubikmeter (Anstieg um acht Prozent) Russland überholt. Russlands Gasgewinnung wuchs um nur drei Prozent auf 607 Milliarden Kubikmeter.

    Der globale Ölverbrauch legte um 0,7 Prozentpunkte auf 88 Millionen Barrel pro Tag zu.
    Auf Platz eins nach den bewiesenen Erdölreserven rangiert Venezuela, das mit 296,5 Milliarden Barrel Öl über knapp 18 Prozent der weltweiten Ölreserven verfügt. Saudi-Arabien landete mit 265,4 Milliarden Barrel auf Platz zwei. Den dritten Platz nahm Kanada ein, wo 172,2 Milliarden Barrel Öl lagern.

    Russland habe dem Bericht zufolge seine bewiesenen Ölreserven um 1,8 Prozent auf 88,2 Milliarden Barrel gesteigert. Der Irak vergrößerte sein Reservevolumen um 24 Prozent auf 143,1 Milliarden Barrel, Brasilien um sechs Prozent auf 15,1 Milliarden.
    Erstmals seit elf Jahren hat auch Norwegen 2011 seine Ölreserven gesteigert – um 1,5 Prozent auf 6,9 Milliarden Barrel.

    Bei den bewiesenen Gasreserven ist Russland der Spitzenreiter. Es verfügt über 44,6 Billionen Kubikmeter Gas, was 21,4 Prozent der globalen Gasreserven ausmacht. Am Platz zwei rangiert mit 33,1 Billionen Kubikmeter der Iran, am Platz drei landete mit 25 Billionen Kubikmeter Katar, heißt es in dem BP-Bericht.

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