12:39 20 November 2018
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    Russlands Kabinett startet Privatisierung von Großkonzernen

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    Die russische Regierung hat die Privatisierungspläne für 2012 bis 2013 und für 2012 bis 2016 bestätigt und eine entsprechende Verordnung am Freitag veröffentlicht.

    Die russische Regierung hat die Privatisierungspläne für 2012 bis 2013 und für 2012 bis 2016 bestätigt und eine entsprechende Verordnung am Freitag veröffentlicht.

    2012 bis 2013 sollen 7,58 Prozent minus eine Aktie des größten russischen Geldinstituts Sberbank, 25,5 Prozent minus eine Aktie der Vneshtorgbank (VTB), 25 Prozent minus eine Aktie der Russischen Eisenbahnen AG (RZhD), 50 Prozent minus eine Aktie der russischen Reederei Sowkomflot mit Sitz in Sankt Petersburg, zehn Prozent des Staatsunternehmens Rosnano, das sich mit Nanotechnologien beschäftigt, 100 Prozent des Vereinten Getreideunternehmens OZK und 49,9 Prozent minus eine Aktie der agroindustriellen Leasing-Gesellschaft Rosagroleasing entstaatlicht werden.

    Laut der Verordnung des Kabinetts soll der Staat bis 2016 aus dem Kapital der Unternehmen wie die Bank VTB, die Reederei Sowkomflot, die Leasinggesellschaft Rosagroleasing, die Ölfirma ZarubezhNeft, die Energieufirma RusHydro, der Energieerzeuger Inter RAO UES, der Flughafen Scheremetjewo, die Fluggesellschaft Aeroflot, die Agrarbank Rosselchosbank und der Diamantenproduzent Alrosa voll und ganz aussteigen.

    Auch der Ölkonzern Rosneft soll ab 2013 bis 2016 etappenweise entstaatlicht  werden. Bis 2016 soll der staatliche Anteil am Ölpipelinebetreiber Transneft, am Netzbetreiber FSK EES und am Maschinenbauwerk Uralwagonsawod auf 75 Prozent plus eine Aktie und am Schiffbaukonzern OSK und an der Flugzeugbauholding OAK auf 50 Prozent plus eine Aktie zurückgehen.

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