18:59 25 September 2017
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    Libyen bietet Russland bisher keine Wiederaufnahme von Rüstungsverträgen an

    © Sputnik/ Pavel Lisicin
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    Bisher sind von Libyen keine konkreten Vorschläge über eine Wiederaufnahme der früher mit Russland geschlossenen Verträge über die Lieferung und die Modernisierung von Waffen und Militärtechnik eingegangen, wie Konstantin Birjulin, Vizedirektor des russischen Föderalen Dienstes für militärtechnische Zusammenarbeit, RIA Novosti am Donnerstag mitteilte.

    Bisher sind von Libyen keine konkreten Vorschläge über eine Wiederaufnahme der früher mit Russland geschlossenen Verträge über die Lieferung und die Modernisierung von Waffen und Militärtechnik eingegangen, wie Konstantin Birjulin, Vizedirektor des russischen Föderalen Dienstes für militärtechnische Zusammenarbeit, RIA Novosti am Donnerstag mitteilte.

    Zuvor hatten einige Medien eine mögliche Wiederaufnahme des Vertrages über die Modernisierung von 200 Panzern T-72 bekannt gegeben, den Russland und Libyen Ende Juli 2010 geschlossen hatten. Nach nicht bestätigten Angaben wurde die Erfüllung dieses Vertrages 2011 ausgesetzt, nachdem die Uno Sanktionen gegen Libyen verhängt hatte.

    „Bisher gab es keine konkreten Vorschläge Libyens, insbesondere zu Panzerlieferungen“, so Birjulin.

    Er bekräftigte die Informationen über die Absicht Libyens, die militärtechnische Zusammenarbeit mit Russland wieder aufzunehmen, hob aber dabei hervor, dass bisher keine verbindlichen Entscheidungen, in erster Linie von der libyschen Seite, zu dieser Frage getroffen worden seien.

    „Die Libyer müssen bei ihren Entscheidungen konsequent sein. Insbesondere in einem derart empfindlichen Bereich wie militärtechnische Zusammenarbeit. Da gibt es viele Aspekte, die die Interessen russischer Produzenten tangieren“, äußerte Birjulin.

    Anatoli Issaikin, Chef des russischen Waffenexporteurs Rosoboronexport,  hatte im August 2011 mitgeteilt, dass der entgangene Gewinn Russlands  durch  Nichtrealisierung der früher mit Libyen geschlossnen Verträge etwa vier Milliarden US-Dollar betrage.

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