19:02 20 September 2018
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    „RBC Daily“: Deutschland gilt trotz negativer Moody’s-Prognose weiter als stille Bucht

    © RIA Novosti. © Sputnik / Igor Zarembo
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    Die Investoren haben die jüngste Herabsetzung der Moody’s-Prognose praktisch ignoriert, schreibt die Moskauer Wirtschaftszeitung „RBC Daily“ am Freitag.

    Die Investoren haben die jüngste Herabsetzung der Moody’s-Prognose praktisch ignoriert, schreibt die Moskauer Wirtschaftszeitung „RBC Daily“ am Freitag.

    „Diejenigen, die nach einer stillen Bucht für ihre Investitionen in Zeiten der europäischen Schuldenkrise suchen, betrachten die deutschen Wertpapiere weiterhin als das beste Instrument zur Wahrung ihres Kapitals“, so das Blatt. „Eine ähnliche Situation entsteht auch auf dem deutschen Effektenmarkt, der für Investoren aus aller Welt dank der niedrigen Preise und dem niedrigen Kurs des Euro verlockend ist.“

    „Unter den Investoren sind immer häufiger Aufrufe zu hören, in den deutschen Effektenmarkt zu investieren. Eine Bestätigung dieser Investitionsstrategie ist die Dynamik des DAX-Indexes: Seit Jahresbeginn stieg er um rund 12 Prozent, während der MSCI Europe Index 5,77 Prozent verlor. Ein weiterer Grund, Aktien deutscher Unternehmen zu kaufen, ist, dass sie relativ billig sind sowie der attraktive Kurs des Euro gegenüber den wichtigsten Weltwährungen.“

    Durchaus interessant für die Investoren seien auch die deutschen Bonds, deren Rendite in den letzten Tagen leicht angestiegen ist, stellt das Blatt fest. „Die deutschen Bonds sind selbst mit einer zweiprozentigen Rendite verlockender als die spanischen Bonds mit einer siebenprozentigen Rendite“, stellt Timo Klein, leitender Wirtschaftsexperte von IHS Global Insight, fest.

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