15:11 22 August 2017
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    Ölkonzern BP plant Wiederaufnahme seiner Erkundungsarbeiten in Libyen

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    Der britische Öl- und Gasriese BP will im kommenden Jahr die Erkundungsarbeiten in Libyen, die im vorigen Jahr wegen der angespannten Lage in diesem Land abgebrochen wurden, wieder aufnehmen, berichtet das Informationsportal Nasdaq.com am Freitag unter Berufung auf einen BP-Sprecher.

    Der britische Öl- und Gasriese BP will im kommenden Jahr die Erkundungsarbeiten in Libyen, die im vorigen Jahr wegen der angespannten Lage in diesem Land abgebrochen wurden, wieder aufnehmen, berichtet das Informationsportal Nasdaq.com am Freitag unter Berufung auf einen BP-Sprecher.
     
    Das BP-Programm der Erkundungsarbeiten, das mit zwei Milliarden US-Dollar geplant war, wurde im Mai 2012 ausgesetzt. Das Niederbringen von Bohrungen soll im zweiten Halbjahr 2013 wieder aufgenommen werden.
     
    Wegen des bewaffneten Konfliktes in Libyen hatten BP, der italienische Konzern Eni, die französische Total S.A., der norwegische Konzern Statoil und der britisch-niederländische Konzern Shell ihre Arbeiten zur Förderung von Erdöl und Erdgas in diesem nordafrikanischen Land zeitweilig reduziert bzw. eingestellt. Der Deal zum Elephant-Projekt, das Gazprom Neft, eine Tochter des russischen Konzerns Gazprom, betreiben sollte, wurde ebenfalls auf Eis gelegt. 
     
    Ende September 2011 nahm Eni die Ölförderung im libyschen Erdölfeld Abu-Attifel, 300 Kilometer südlich der Stadt Bengasi, wieder auf. 
     
    BP hatte im Jahr 2007 mit den libyschen Behörden ein Abkommen im Wert von 900 Millionen US-Dollar unterzeichnet, nach dem zwei Bohrungen - auf dem Festland und dem Schelf - niedergebracht werden sollten.

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