05:51 26 September 2017
SNA Radio
    Wirtschaft

    Weißrussland: Kein Staatsbetrieb vor Privatisierungswelle sicher

    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    0 0 0 0

    Weißrussland ist laut Ministerpräsident Michail Mjasnikowitsch bereit, ausnahmslos alle staatlichen Betriebe –weniger erfolgreiche wie auch höchst erfolgreiche – zum Verkauf anzubieten.

    Weißrussland ist laut Ministerpräsident Michail Mjasnikowitsch bereit, ausnahmslos alle staatlichen Betriebe –weniger erfolgreiche wie auch höchst erfolgreiche – zum Verkauf anzubieten.

    „Wir haben eine offene Wirtschaft,  deshalb dürfen wir nicht die Privatisierung ablehnen und uns auf eine Liste von Betrieben beschränken, die zur Entstaatlichung angeboten werden“, äußerte Mjasnikowitsch am Freitag in Minsk.

    Die Hauptkriterien zur Privatisierung der Betriebe seien Direktinvestitionen sowie Absatzmärkte für die jeweiligen Erzeugnisse, betonte der Premier. 

    Neben ausländischen Investoren schloss er auch inländische Anleger nicht aus.

    „Bei uns gibt es derzeit sehr tatkräftige weißrussische Geschäftsleute mit einer aggressiven Wirtschaftspolitik, die durchaus an der Privatisierung teilnehmen und als Investoren auftreten können.“

    Als Beispiel einer gelungenen Entstaatlichung führte er den Verkauf eines Anteils des weißrussischen Versorgers Beltransgaz an den russischen Staatskonzern Gazprom an.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren