16:33 26 September 2017
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    Moody’s bestätigt Österreichs AAA-Rating

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    Weltweite Finanzkrise (425)
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    Die Ratingagentur Moody’s hat das Triple-A-Rating von Österreich bestätigt – allerdings mit einer negativen Prognose.

    Die Ratingagentur Moody’s hat das Triple-A-Rating von Österreich bestätigt – allerdings mit einer negativen Prognose.

    Die Bewertung begründet die Agentur mit der wachsenden Unsicherheit über den Ausgang der Schuldenkrise in der Eurozone, mit der im Juli erfolgten Änderung der Ratings von Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden sowie mit einem möglichen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone.

    Die Moody’s-Analysten verweisen auf die breite Diversifizierung der österreichischen Wirtschaft, deren Wettbewerbsfähigkeit und darauf, dass keine großen inneren und äußeren Unausgeglichenheiten zu beobachten sind. Betont wird auch die niedrigste Arbeitslosigkeit unter allen EU-Staaten. Sie betrug im Juli 2012 nur 4,5 Prozent. Dabei weise Österreichs Wirtschaft eines der schnellsten Wachstumstempos in Europa auf.

    Nach Meinung der Agenturexperten ist die finanzielle Stabilität Österreichs auf die Reformen der Regierung zurückzuführen, die auf eine Reduzierung des Haushaltsdefizits und Aufrechterhaltung seines langzeitig niedrigen Niveaus (2,5 Prozent des BIP von 1997 bis 2008) gerichtet sind.

    Wie die Agentur weiter betont, werden Österreichs Staatsschulden im nächsten Jahr 75 Prozent des BIP erreichen. Damit schneide das Land besser als die größte europäische Wirtschaft Deutschland ab, dessen Schulden 81 Prozent des BIP betragen.

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