22:04 23 September 2017
SNA Radio
    Wirtschaft

    Monti sieht in Italien kein Problem mehr für EU-Stabilität

    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    Weltweite Finanzkrise (425)
    0 2 0 0

    Ungeachtet der weiterhin bestehenden Wirtschaftsprobleme zeigt sich der italienische Premier Mario Monti optimistisch und ist sich sicher, dass Italien, wo in diesem Jahr eine ganze Reihe von Wirtschaftsreformen angepackt wurde, die Stabilität der EU nicht mehr gefährdet.

    Ungeachtet der weiterhin bestehenden Wirtschaftsprobleme zeigt sich der italienische Premier Mario Monti optimistisch und ist sich sicher, dass Italien, wo in diesem Jahr eine ganze Reihe von Wirtschaftsreformen angepackt wurde, die Stabilität der EU nicht mehr gefährdet.

    „Dank der Arbeit in den vergangenen Monaten ist Italien von der Liste der Länder, die für die Stabilität der Eurozone Probleme machen, gestrichen worden“, sagte Monti am Montag in Rom bei der Eröffnung der Internationalen Konferenz der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), die den italienischen Strukturreformen gewidmet ist.

    Nach Worten des italienischen Premiers soll bereits das Jahr 2013 für das Land „ein Jahr des Wirtschaftswachstums“ sein.

    Der Generalsekretär der OECD, Jose Angel Gurria, äußerte seinerseits die Meinung, dass die laufenden Strukturreformen in Italien im kommenden Jahrzehnt zu einem BIP-Wachstum von vier Prozent führen könnten.

    „Deswegen ist es so wichtig, nicht nur an den beschlossenen Reformen festzuhalten, sondern deren Erfüllung in den nächsten Jahren zu sichern“, sagte der OECD-Generalsekretär.

    Laut einer Mitteilung des italienischen Instituts für Statistik vom September steckt die italienische Wirtschaft jedoch nach wie vor in einer Rezession. Im zweiten Quartal dieses Jahres ging das BIP im Vergleich zum ersten Quartal um 0,8 Prozent zurück. Auf das Jahr berechnet betrug der Rückgang der Wirtschaft 2,6 Prozent, was den schlechtesten Stand seit Ende 2009 bedeutet.

    In der vorigen Woche senkte auch die italienische Regierung die Prognose für die Wirtschaftsentwicklung des Landes in diesem Jahr im Zusammenhang mit der weiteren Verschlechterung der weltweiten Wirtschaftslage. Es wird erwartet, dass der BIP-Rückgang entgegen den noch im April verlautbarten Erwartungen (Rückgang von 1,2 Prozent in diesem Jahr und Wachstum von 0,5 Prozent im nächsten Jahr) 2012 bei rund 2,4 Prozent und im nächsten Jahr bei 0,2 Prozent liegen könnte.

    Themen:
    Weltweite Finanzkrise (425)
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren