22:41 25 September 2017
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    Deutsche planen 500 Millionen Euro teures Gaskraftwerk in Südrussland

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    Die deutsche TriStar Energy GmbH will 20,5 Milliarden Rubel (umgerechnet ca. 500 Millionen Euro) in den Bau eines Gasturbinenkraftwerkes in der russischen Hafenstadt Noworossijsk (Region Krasnodar) am Schwarzen Meer investieren.

    Die deutsche TriStar Energy GmbH will 20,5 Milliarden Rubel (umgerechnet ca. 500 Millionen Euro) in den Bau eines Gasturbinenkraftwerkes in der russischen Hafenstadt Noworossijsk (Region Krasnodar) am Schwarzen Meer investieren.

    Die Leistung des Kraftwerkes liege bei 408 Megawatt, hieß es weiter in einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung der Verwaltung der Region Krasnodar.

    Das entsprechende Abkommen wurde am Rande des Internationalen Investitionsforums „Sotschi-2012“ unterzeichnet, das vom 20. bis 23. September im künftigen Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014 stattgefunden hat.

    Dank diesem Projekt sollen die Stromengpässe in der Stadt beseitigt werden. Derzeit verbraucht Noworossijsk mehr als 500 Megawatt Strom. Die Stromerzeugung soll sich mit dem Kraftwerk fast verdoppeln.

    Laut Plan der TriStar Energy GmbH werden die Bauarbeiten Ende 2012 bzw. Anfang 2013 beginnen. 

    „Dadurch wird nicht nur der aktuelle Strombedarf der Stadt gedeckt. Es entstehen auch große Möglichkeiten für den  Ausbau der Industrie, des Unternehmertums und des Wohnungsbaus“, wird der Gouverneur der Region Krasnodar, Alexander  Tkatschow, in der Pressemitteilung zitiert.

    An dem Forum in Sotschi nahmen mehr als 7300 Vertreter von russischen Unternehmen und Behörden teil, darunter Premier Dmitri Medwedew und seine Stellvertreter Olga Golodez sowie Dmitri Kosak.

    Nach Sotschi waren zudem Unternehmer aus 40 Ländern gekommen. Die meisten von ihnen kamen aus Deutschland, Großbritannien, Italien, Frankreich, USA, Österreich, Serbien, der Ukraine, Weißrussland und Nigeria.

    Mehr als 1300 Journalisten berichteten von dem Investorentreffen in der Schwarzmeerstadt.

    Darüber hinaus stellten sich 55 russische Regionen auf einem etwa 15 000 Quadratmeter großen Messegelände vor. Dabei ragte vor allem der Pavillon der Region Krasnodar mit einer Fläche von 2000 Quadratmetern heraus.

    Während des Forums unterzeichnete die Verwaltung der Region Krasnodar 244 Kooperationsabkommen im Wert von insgesamt 344,1 Milliarden Rubel (mehr als acht Milliarden Euro). Die Projekte betreffen Bereiche wie Wohnungsbau, Brennstoff-Energie-Komplex, Landwirtschaft, Tourismus usw.

    Auch andere russische Regionen gingen Kooperationen ein: Insgesamt wurden mehr als 80 Abkommen im Wert von etwa 53 Milliarden Rubel (1,3 Milliarden Euro) abgeschlossen.

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