22:34 25 September 2017
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    Putin sieht keine Bedrohung für Projekt des AKW Akkuyu in der Türkei

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    Der russische Präsident Wladimir Putin sieht keine Ursachen für das Platzen des Projekts zum Bau des türkischen Atomkraftwerks Akkuyu an der Mittelmeerküste.

    Der russische Präsident Wladimir Putin sieht keine Ursachen für das Platzen des Projekts zum Bau des türkischen Atomkraftwerks Akkuyu an der Mittelmeerküste.

    "Dem Projekt steht nach meiner Ansicht nichts im Wege", sagte Putin am Montag auf einer Pressekonferenz in Istanbul auf die Frage, ob es in der Türkei Risiken gibt wie in Bulgarien, das auf den Bau des Atomkraftwerks Belene verzichtet hatte. "Die türkische Seite ist an der Realisierung des Projekts Akkuyu interessiert, alles läuft nach dem Plan", sagte der russische Staatschef.

    In das Projekt würden nach seinen Worten rund 20 Milliarden US-Dollar investiert. "Wir werden das Vorhaben komplett finanzieren. Mindestens 25 Prozent dieser Summe ist für die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Türkei bestimmt."

    Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan teilte mit, dass der staatliche russische Atomkonzern Rosatom bislang 1,5 Milliarden Dollar zum Grundkapital der Verwaltungsgesellschaft zum Bau des AKW entrichtet hatte. Geplant sei, die Summe auf 2,4 Milliarden Dollar aufzustocken, sagte er.
     
    Russland und die Türkei hatten am 12. Mai 2010 in Ankara ein Abkommen über die Kooperation beim Bau des Atomkraftwerks Akkuyu unterzeichnet. Geplant ist, vier Druckwasserreaktoren mit einer Leistung von je 1,2 Gigawatt zu bauen.

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