15:33 22 September 2017
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    Haupthindernisse für Geschäfte in Russland: Sprachbarrieren, Bürokratie und Korruption

    © RIA Novosti.
    Wirtschaft
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    Die Geschäftskooperation russischer Unternehmer mit Ausländern wird laut Erkenntnissen der Agentur Economist Intelligence Unit (EIU) durch Sprachbarrieren, Bürokratie und Korruption behindert.

    Die Geschäftskooperation russischer Unternehmer mit Ausländern wird laut Erkenntnissen der Agentur Economist Intelligence Unit (EIU) durch Sprachbarrieren, Bürokratie und Korruption behindert.

    Aus einer aktuellen EIU-Studie geht hervor, dass ausländische Unternehmenschefs „gemischte Eindrücke“ von den russischen Geschäftspartnern bekommen: Einerseits hat die geschäftliche Partnerschaft in 74 Prozent der Fälle die Erwartungen gerechtfertigt, andererseits würden die Befragten bei mehr Optionsmöglichkeiten  indischen, chinesischen oder brasilianischen Unternehmern den Vorrang vor den Russen geben.
     
    Die Haupthindernisse für die Zusammenarbeit mit den russischen Geschäftspartnern sind: unzureichende Fremdsprachenkenntnisse (diese Ursache wurde von 36 Prozent der Befragten genannt), verwaltungsamtliche Schranken und Bürokratie (32 Prozent) und Korruption (28 Prozent). Ausländer klagen auch über eine nicht effektive Betriebsleitung, mangelhafte Firmenverwaltung, intransparente rechtliche Prozeduren und sehr häufige Terminverletzungen.
     
    44 Prozent der Befragten fürchten die politischen Risiken bei Großinvestitionen. 46 Prozent sind der Ansicht, dass das Fehlen von Reformen das Wachstum der russischen Wirtschaft stört.
     
    Wie die Studie jedoch beweist, verknüpfen Ausländer große Hoffungen mit Russland. 39 Prozent der Befragten glauben, dass Russland sich im nächsten Jahrzehnt zum größten Markt Europas entwickeln kann. Nach Meinung von 37 Prozent wird Russland zur wichtigsten Exportplattform für Europa und Asien. Nur weniger als die Hälfte der Befragten rechnet mit einem gravierenden Zurückbleiben Russlands hinter den anderen sich entwickelnden Ländern. 
     
    Laut der EIU-Forschung werden die russischen Direktinvestitionen im Ausland und die ausländischen Direktinvestitionen in Russland allmählich  in ihrem früheren Umfang wiederhergestellt. Im Jahr 2012 sollen die ausländischen Investitionen in Russland 50 Milliarden US-Dollar und die russischen Investitionen im Ausland 41 Milliarden US-Dollar betragen. Bei Letzteren handelt es sich allerdings größtenteils um Immobilien-Anlagen und hinterzogene Steuern. Firmen-Anlagen machen nur ein Drittel aus.
     
    Die Studie bestätigt: Russlands große Vorteile sind weiterhin der Zugang zu Energieträgern (67 Prozent), zu Finanzressourcen (46 Prozent) und zu technologischen Möglichkeiten (49 Prozent).

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